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Routine

Kreativ routinierte Abhandlung über die magische Routine des Alltags ...

Meine magischen Momente: Routine - Wenn das Denken schläft

„Die Routine ist der Schlaf des Denkens”. Dieses sehr schöne Zitat, wie ich finde, stammt von Gerd B. Achenbach, das ich auf seiner Internetseite gelesen habe. Mir zeigt dieses Zitat, dass Routine im Grunde nichts Negatives ist. Nein im Gegenteil. Routine hilft mir, meine Gedanken ausruhen zu lassen und damit wird auch sie zu meinen magischen Momenten im Alltag. Ein gewagter Gedanke? Ich glaube – nein! Sagt man nicht auch Routinen erleichtern das Leben? Ja, Routinen können schon sehr entlasten und den Energieeinsatz verringern, denn sie geben mir jede Menge an Sicherheit.  Aber ich muss auch sagen, das manche mit der Zeit langweilig und eintönig werden können.

Routine ... der Schlaf des Denkens: Je mehr ich darüber nachdenke, hat diese Feststellung etwas ungemein Entlastendes für mich. Mein Denken DARF schlafen und es ist gut, diese Leere zu schaffen. Ich kann entspannen und mich wohlfühlen. Dennoch habe ich aber auch das Bedürfnis herauszufinden, welche meiner alltäglichen Routinen mir so zur Gewohnheit geworden sind, dass sie nach Veränderung, Aufbruch und Bewegung schreien. Wenn meine Routinen zu starren Denk- und Verhaltensgewohnheiten werden, dann ist es Zeit sie aufzubrechen. Was heißt das für mich? Für mich heißt das:

  • eingefahrene Wege verlassen
  • einen gewohnten Ablauf ganz bewusst verändern
  • andere Handlungsweisen einbauen.

Allerdings sollte ich dann nicht versäumen, mein Umfeld darüber zu informieren, dass ganz bestimmte Abläufe sich verändern werden.  Vielleicht finde ich auch heraus, dass ganz bestimmte Routinen überhaupt nicht mehr notwendig sind und dann werden sie einfach gestrichen. Dazu zwei  interessante Redewendungen: „Die Macht der Gewohnheit(en)“, heißt für mich soviel, dass Routinen auf mein Lebensgefühl und meine Lebensqualität eine großen Einfluss nehmen können, sowohl negativ aber auch insbesondere positiv.

"Der Mensch ist ein Gewohnheitstier", heißt für mich, dass ich, immer dann, wenn ich in meinem alltäglichen Leben und meinen alltäglichen Abläufen eine Störung empfinde, meine Gewohnheiten überprüfe und mir folgende Fragen stelle:

  • Warum mache ich dies oder das überhaupt?
  • Überhaupt noch?
  • Habe ich diese Routine von jemand anderem übernommen und ist sie für mich tatsächlich eine Notwendigkeit?
  • Wie und was muss und will ich ändern?
  • Was geschieht nach der Veränderung? und
  • Hat sie mich wirklich weiter gebracht?

So wird der Umgang mit meinen Routinen: die, die mir das Leben erleichtern und die, die ich verändern kann, zu einem festen Bestandteil meiner magischen Momente.

Bis nächste Woche herzlichst Ihre Johanna Frank.

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